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Das Zusammenspiel der unterschiedlichen Verfahren wird im Lösungspentagramm beschrieben:

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Die vorangegangenen Kapitel und Dokumente haben sich damit beschäftigt, wie Konflikte aktuell gelöst werden. In vielen Fällen konnte eine These aufgestellt werden, welche Anforderungen an eine effiziente Konfliktlösung zu stellen sind. In der nachfolgenden Tabelle werden diese Thesen mit den sich daraus ergebenden Konsequenzen für einen konstruktiven Lösungsansatz zusammengestellt:



These



Konsequenz




-1-


Konflikte verdienen eine Behandlung, die alle Ebenen, auf die sich ein Konflikt auswirkt, einzubeziehen vermag!
Siehe Konfliktbehandlung 
Es kommt darauf an, die Bedeutung des Handelns in Bezug auf seine Auswirkungen auf den Konfliktverlauf zu erkennen und bewusst einzusetzen. So muss der Jurist beispielsweise in der Lage sein, die kurz- mittel- und langfristigen Folgen einer Rechtsanwendung auch in Bezug auf die emotionalen und wirtschaftlichen Aspekte genau einzuschätzen. Ein entsprechend angepasstes, interdisziplinäres Wissen erlaubt ganzheitliche Sichtweisen (Holistisches Recht)



-2-


Das Konfliktlösungskonzept muß A L L E Konfliktparameter beachten
Siehe Konfliktparameter 
Win-Win-Prinzip als offenes Lösungsmodell. Analyseverfahren decken den Optimierungsbedarf auf. Hier sind die Methoden des Marketing (SWOT-Analyse) behilflich. Eine inhalts- und erfolgsbezogene Selbtskontrolle (Qualitätsmanagement) deckt die Möglichkeiten und Grenzen der eigenen Verantwortung bei der Konfliktbeilegung (des Mandanten) auf. Das Bewusstsein über die zur Verfügung stehenden Ressourcen eröffnet zusätzliches Leistungspotential. Management. Konfliktergonomie errechnet den Erfolg als das Produkt von Zeit und Aufwand als Handlungsmaßstab Gesamtkonfliktmanager als umfassendes Angebot vor dem Hintergrund des Rechtsberatungsgesetzes! Ermittlung der individuellen Wertigkeit (Autonomie, Ethik, Entscheidungsfreiheit, Vertrauen, ...)



-3-


Es besteht ein Handlungsbedarf, den Umgang mit Konflikten zu optimieren!
Siehe Bestandsaufnahme 
Die konfliktsteuernden Parameter müssen in allen Verfahren bekannt sein. Gegebenenfalls sind die Voraussetzungen zu schaffen, damit die erforderlichen Parameter erhoben werden können. Hierzu sind Kenntnisse über Konflikte, Fähigkeiten (Empathie) und (Analyse-)Methoden (Ermittlung der emotionalen Betroffenheit) und über die Verwendung der Parameter (Chancen einer zeitbezogenen Planung) erforderlich. Konfliktergonomie)



-4-


Der Umgang mit Konflikten erfordert neben einem grundsätzlichen Wissen über Konflikte auch die Kenntnis der spezifischen Lebensbereiche, in denen Konflikte typischerweise auftreten!
Siehe Lebensbereiche 
Um beispielsweise mit einem Trennungskonflikt umgehen zu können, bedarf es eines Wissens über Beziehungen und die trennungsbedingten Befindlichkeiten. Erfahrungskompetenz



-5-


Kommunikation wirkt sich stets auf den Konfliktstatus aus. Sie kann Konflikte festigen, fördern, mindern und beseitigen. Eine unbewusste Kommunikation führt zum Kontrollverlust!
Siehe Kommunikation 
Kommunikation lernen. Es geht nicht nur um die fehlerfreie Kommunikation, sondern auch darum, wie bestimmte Kommunikationsformen in Strategien einzubeziehen sind. Prozeßspezifische Kommunikation (Verfahren als Kommunikationsplattform) Gewaltfreie Kommunikation für kooperative Strategien. Bedingungen für Kommunikation (Autonomie, Ethik, Entscheidungsfreiheit, Vertrauen, ...) Verhalten als Bestandteil der Kommunikation (Körpersprache)



-6-


Zielorientiertes Vorgehen erfordert eine Bestandsanalyse, eine Zielvorgabe und die Kenntnis der Wege und Schritte, die bei sich überlagernden Strategien zu dem gewünschten Ziel führen!
Siehe Strategien 
Anwendung von Methoden der Zielvereinbarung (z.B. Coverdale), Kenntnis über Strategien und ihre Wirkungsweisen, Anwendung der dazugehörigen Methoden, QM



-7-


Streitsysteme können die Bewältigung eines Konfliktes positiv und negativ beeinflussen.
Siehe Konfliktsysteme 
"Isolierstationen" für die Konfliktbehandlung sind aufzulösen. Statt dessen optimieren die Vernetzung und eine Lösungsorientierte Arbeitsteilung das Leistungspotential. Die Herstellung und Steuerung von Streitsystemen dient der Harmonisierung (z.B. Arbeitskreise). Die Vernetzung der Arbeitskreise durch Anbindung an die Arbeitskreise, Round Tables



-8-


Der Markt (re-)agiert nicht Nachfragegerecht
Siehe Markt 
Marktanalyse, SWOT-verfahren, Kundenbefragung, Produktgestaltung, Kundenkommunikation, Umgebungsgestaltung, Mandatsgestaltung, Kommunikationsplattformen (Foren schaffen), Lösungsorientierung (nicht nur Rechtsberatung sondern Rechtsberatung als Bestandteil eines Lösungskonzeptes

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[Aktualisiert: 18-09-2005]
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